Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren
Schmerztherapie Print

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

 

im Gemeinschaftsklinikum Kemperhof Koblenz behandeln wir alle Schmerzformen, die sich im Rahmen einer Tumorerkrankung manifestieren können und richten uns nach den geltenden Leitlinien und Empfehlungen der Fachgesellschaften.

Die Schmerztherapie am Gemeinschaftsklinikum Kemperhof Koblenz gliedert sich in:

  • - ambulante Schmerztherapie
  • - tagesklinische Schmerztherapie (6 Therapieplätze)
  • - stationäre Schmerztherapie (6 Betten)

Unsere Behandlungsziele sind:

  • 1. Klare Diagnosefindung
  • 2. Optimierung der Schmerzmedikation
  • 3. Feststellen der Indikation für invasive Therapieverfahren wie: Nervenblockaden,  Periduralanästhesie,
       
    Spinalkatheteranlage, Sympathikusblockaden

4. Verbesserung der Lebensqualität:

  •     -  Veränderung der Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung
  •     -  Abbau von Hilflosigkeit, Angst und Depression durch fehlgesteuertes Krankheitsverhalten
  •     -  Erweiterung von sozialer Aktivität
  • 5. Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • 6. Reintegration in das Berufsleben

Die Behandlungsverfahren sind:

  • 1. Medikamentöse Therapie
  • 2. Nervenblockaden
  • 3. Neurolysen
  • 4. Rückenmarksnahe Medikamententestung und -therapie, sowie Implantation von Medikamentenpumpen
  • 5. TENS (Transcutane elektrische Nervenstimulation)
  • 6. Biofeedback
  • 7. Physiotherapie
  • 8. Psychologische Schmerztherapie
  •     - Verhaltensanalyse und Veränderung interner und externer schmerzfördernder Bedingungen
  •     - Erlernen konstruktiver Schmerzbewältigungsstrategien
  •     - Training sozialer Kompetenzen
  •     - Stressbewältigungstraining
  •     - Erlernen von Entspannungsverfahren
  •     - Einbeziehung der Angehörigen im Einzelfall
  •     - Psychologische Schmerzdiagnostik

  

Die tagesklinische Therapie beinhaltet ein zehntägiges Blockprogramm mit fünf Behandlungstagen pro Woche mit einer Kombination aus:

 

  • 1. Medizinischen Maßnahmen  mit z.B.: 
  •     - Optimierung der Schmerzmedikation
  •     - Nervenblockaden
  •     - Sympathikusblockaden
  •     - Akupunktur, etc.
  • 2. Physikalischer Therapie
  • 3. Psychologischer Schmerztherapie

  

Vor einer geplanten Behandlung ist zu beachten:

 

1. Die Zuweisung durch einen niedergelassenen Schmerztherapeuten, den Haus- oder Facharzt.

2. Den Termin zum Vorgespräch kann in unserem Sekretariat von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9:00 Uhr
    bis 11:00 Uhr vereinbart werden.

3. Der Patient erhält zunächst einen umfangreichen Schmerzfragebogen zugesandt, den er ausgefüllt an uns
    zurückschickt.

4. Wir erstellen eine Patientenakte mit dem zugesandten Schmerzfragebogen und mit den bisher  erhobenen 
    Befunden.

5. Wir sichten in einer Schmerzkonferenz die Befunde und vereinbaren mit dem Patienten einen Termin zum

    Erstgespräch.

6. Beim ersten Termin erfolgen eine ausführliche Schmerzanamnese und eine körperliche Untersuchung. Zusätzlich
    erfolgt ein psychologisches Vorgespräch. Mit Ihnen und dem Patienten zusammen erfolgt dann die
    Therapieplanung, die ambulant, tagesklinisch oder stationär durchgeführt werden kann.

 

 

Näheres erfahren Sie von:

  hfing

 

 

 

  

Christoph Höfing

Tel. 0261-499-2225

E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it