
Tumorzentrum Koblenz
Koblenzerstr. 115-155
56073 Koblenz
Tel.: 0261-499-1400
Fax : 0261-499-1410
| Hirntumore |
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Hirntumore können bei Kindern und Jugendlichen in allen Altersstufen auftreten, am häufigsten vor dem 10. Lebensjahr. Die Gefährlichkeit dieser Tumoren hängt wesentlich von ihrer Lage und ihrer Ausdehnung ab. Bei Erwachsenen sind sie überwiegend im Großhirn angesiedelt. Bei Kindern treten sie dagegen eher im Kleinhirn auf. Die häufigsten Hirntumoren sind Astrozytome, primitive neuroektodermale Tumoren (PNET), Ependymome und Medulloblastome. Hinweise für einen Hirntumor können sein: • Nüchtern-Erbrechen, Sehstörungen und Gangunsicherheit • starke, wiederkehrende Kopfschmerzen, vor allem morgens • Verhaltensstörungen, Konzentrationsschwäche • auffallende Ungeschicklichkeit, verändertesw Schriftbild • Persönlichkeitsveränderung • Hinfälligkeit, so genannte Apathie Eine exakte Diagnose ist nur durch neurologische Untersuchungen, Augenhintergrundspiegelung, Computer- und Kernspintomographie zu erzielen. Hat sich der Verdacht auf einen Hirntumor bestätigt, so wird er operativ entfernt. Anschließend erhält das Kind in der Regel Bestrahlungen, bei einzelnen Formen auch Chemotherapie. Je nach Größe, Gewebsart und Lokalisation des Tumors liegen die Heilungschancen für Hirntumoren in Kindesalter heute zwischen 30 und 70 Prozent. |
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