Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren
Brustkrebs Print

Der Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Jährlich erkranken in Deutschland ca. 57.000 Frauen, d.h. jede achte Frau wird im Laufe ihres Lebens eine bösartige Brusterkrankung entwickeln.

 

Das mit Abstand wichtigste Symptom ist der derbe, schmerzlose Knoten. Nach wie vor ist die Selbstuntersuchung der Brust durch Abtasten, idealerweise nach der Periode, noch immer eine wichtige Früherkennungsmaßnahme. Weitere diagnostische Maßnahmen sind die Sonographie und die Mammographie. Für Frauen von 50 bis 70 Jahren wird ein Mammographie-Screening angeboten. Dazu wird regelmäßig alle zwei Jahre über die Einwohnermeldeämter schriftlich eingeladen. Bei bestehendem Verdacht wird man eine Stanzbiopsie in lokaler Betäubung vornehmen.

 

Die therapeutische Strategie ist sehr an die individuelle Erkrankungssituation der Patientin (zum Beispiel Eigenschaften des Tumorgewebes, des Stadiums usw.) orientiert. Die operativen Maßnahmen sind im Laufe der Zeit immer weniger radikal geworden, so können heute die meisten Patientinnen brusterhaltend und mit nur einem kleinen Eingriff in der Achselhöhle (sogenannte Wächter-Lymphknoten-Entfernung) operiert werden. Neben der ausreichenden Tumorentfernung spielen somit auch ästhetische Kriterien (Brustkontur, Narben) eine wichtige Rolle. Nach der Operation ist häufig eine Bestrahlung der Brust Teil der Therapie. Zusätzlich werden eventuell eine Chemotherapie oder Medikamente wie Antihormone oder Antikörper notwendig sein.

 

Alle Informationen rund um die Behandlung von Brustkrebs im Tumorzentrum Koblenz am Kemperhof finden Sie auch in unserem Info-Flyer.