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Gebärmutterhalskrebs Print
Der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist die bösartige Erkrankung des Gebärmutterhalses. In Deutschland erkranken jährlich ca. 6000 Frauen neu an dieser Krebsform. Weltweit ist der Gebärmutterhalskrebs die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen überhaupt, jedoch gibt es starke regionale Unterschiede. In den modernen Industrienationen ist die Häufigkeit deutlich abnehmend, was durch eine funktionierende Früherkennung (Vorsorgeabstrich vom Gebärmutterhals) zu erklären ist.

Ursächlich ist das Zervixkarzinom praktisch immer auf eine Infektion mit bestimmten Typen der weitverbreiteten humanen Papillomaviren (HPV) zurückzuführen. Seit einigen Jahren stehen für junge Mädchen zwei Impfstoffe gegen die Haupterregertypen zur Verfügung. Trotz der sehr empfehlenswerten Impfung ist ein Verzicht auf die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen nicht möglich, da auch seltenere Virustypen, die durch die Impfstoffe nicht erfasst werden, zum Gebärmutterhalskrebs führen können.

 

Die Therapie richtet sich streng nach dem Stadium der Erkrankung und umfasst zum Teil Operationen (zum Beispiel die erweiterte Gebärmutterentfernung nach Wertheim) oder Kombinationen von Chemotherapie und Strahlentherapie.