
Tumorzentrum Koblenz
Koblenzerstr. 115-155
56073 Koblenz
Tel.: 0261-499-1400
Fax : 0261-499-1410
| Spektrum der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie |
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Diagnostisches und therapeutisches Spektrum der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (Chefarzt: Prof. Dr. K. Schunk) im Tumorzentrum Koblenz am Kemperhof
Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist eine Hauptabteilung des Tumorzentrums Koblenz am Kemperhof, in der ein Team aus insgesamt 9 Ärzten und 16 MTRA bzw. Arzthelferinnen rund um die Uhr folgende Leistungen anbietet:
Das komplette moderne radiologische Diagnostikspektrum steht sowohl für die Erstdiagnostik als auch die Verlaufskontrolle von Tumorerkrankungen unter Therapie zur Verfügung: Eine große Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang den Schnittbildverfahren Computertomographie (Mehrzeilen-Spiral-CT) und Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie (Hochfeld-MRT) zu, mit denen Bildschnitte durch den menschlichen Körper mit hoher Ortsauflösung und Gewebedifferenzierung erlangt werden können. Besondere Schwerpunkte der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Kemperhof Koblenz sind in diesem Zusammenhang die CT-Colonographie oder „virtuelle Dickdarmspiegelung“ (Koloskopie) zur nicht-invasiven hochauflösenden Dickdarm-Darstellung und die Hydro-MRT, ein Verfahren zur modernen Darstellung des Magen-Darm-Traktes.
Als Gründungsmitglied des interdisziplinären Brustzentrum Mittelrhein am Klinikum Kemperhof bietet die Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie neben der digitalen Mammographie mit niedriger Strahlenbelastung auch ergänzende minimal-invasive bildgestützte Gewebeproben aus der weiblichen Brust mit mammographisch-stereotaktischer, sonographischer sowie MR-stereotaktischer Nadelführung an.
In Ergänzung der bildgebenden Diagnostik von Tumorerkrankungen steht ein komplettes modernes radiologisches Interventionsangebot zur minimal-invasiven Diagnostik und Behandlung verschiedenster Tumorerkrankungen zur Verfügung. CT-gesteuerte Punktionen haben in diesem Zusammenhang vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Auf für den Patienten wenig belastenden Wege können feingewebliche Proben entnommen sowie Drainagen gezielt in den Körper eingebracht werden, um krankhafte Flüssigkeitsansammlungen wie beispielsweise Abszesse abzuleiten. Bei der Radiofrequenzablation (RFA) wird unter computertomographischer Kontrolle eine Spezialnadel (Sonde) in einen Tumor beispielsweise der Leber oder Lunge einführt, um das Tumorgewebe thermisch zu zerstören.
Durch CT-gesteuerte Punktionen können außerdem Medikamente in den Körper eingebracht werden, um eine gezielte und für den Patienten schonende und sichere Schmerzbehandlung durchzuführen (z.B. CT-gesteuerte Blockade des Plexus coeliacus oder CT-gesteuerte lumbale Sympatholyse). Unter computertomographischer Bildsteuerung kann Zement in osteoporotisch gesinterte oder durch Knochenmetastasen befallene Wirbelkörper eingebracht werden, um eine Schmerzstillung und Knochenstabilisierung zu erzielen („Vertebroplastie“).
Mittels Spezialkathetersystemen werden durch eine Embolisationsbehandlung mit verschiedensten Materialien gut- oder bösartige Tumore von der Durchblutung abgeschnitten werden bzw. unfallbedingte arterielle Blutungen gestillt. Über arterielle Katheter können loko-regionäre Chemotherapien durchgeführt werden, wodurch am Tumor eine hohe Wirksamkeit erzielt werden kann, der gesamte Organismus jedoch nur wenig belastet wird, so dass beeinträchtigende Nebenwirkungen vermieden werden. Mit minimal-invasiven Techniken können Gallengangdrainagen gelegt sowie Ernährungssonden in den Magen eingebracht werden.
Eine wichtige Aufgabe der Klinischen Radiologie ist weiterhin die Teilnahme an den wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Fallkonferenzen des Tumorzentrums Koblenz am Kemperhof, um gemeinsam mit allen beteiligten Fachdisziplinen individuell für jeden Patienten die Optimierung der weiteren Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Tumorerkrankung abzustimmen.
Kontaktdaten:
Tel.: 0261 / 499 2462 Fax: 0261 / 499 2450
Sprechzeiten:
Mitzubringen sind:
Bitte bringen Sie alle bisherigen Befunde und Röntgenbilder zur Untersuchung mit.
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